Hilfe für Holocaust-Überlebende

Noch immer leben nahezu 45.000 Holocaust-Überlebende in Israel am Rande der Armutsgrenze. Mit unserem Patenschaftsprojekt "Tröstet mein Volk" unterstützen wir bedürftige Holocaust-Überlebende in Israel.

Holocaust-Überlebende in Israel - unsere Hilfe kommt an!
Seit 2008 unterstützt Christen an der Seite Israels in Zusammenarbeit mit tatkräftigen Partnern in Israel Holocaust-Überlebende in Israel. Mit Ihrer Hilfe konnten diese in den letzten vier Jahren eine breite Palette von Hilfsmaßnahmen entwickeln. Der Zwischenbericht unten möchte einen kleinen Überblick vermitteln, Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und dazu Mut machen, unsere Unterstützung für diese Menschen weiter zu verstärken. Unser vereintes Engagement kommt an und erzielt erstaunliche Ergebnisse! Auch finden Sie unten einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten, die in den letzten Jahren in Gang gekommen sind.

Möglich sind einmalige Zuwendungen oder die regelmäßige Unterstützung (Projektpatenschaften) in Höhe von mindestens 25 Euro monatlich.

Spenden-Stichwort für Daueraufträge: „Projektpatenschaft Holocaust-Überlebende“

Spenden-Stichwort für Einmalspenden: „Tröstet mein Volk“

 


Unsere Kontoverbindung ist:

Christen an der Seite Israels e.V.
Kasseler Sparkasse
BLZ 520 503 53
Kto-Nr. 140 000 216

International Bank Account Number:
DE28 5205 0353 0140 0002 16
Swift-Bic.: HELADEF1KAS

Sie können auch über Paypal spenden




Oder per Sofortüberweisung (Bitte Betrag eintragen)

Oder uns eine Einzugsermächtigung erteilen.

Wenn Sie für ein bestimmtes Projekt spenden möchten, vermerken Sie bitte den Verwendungszweck auf Ihrer Überweisung:

Alijah
Tröstet mein Volk
Schutz des ungeborenen Lebens
Kinder-, Jugend- und Familienarbeit
Speisungsprogramme
• Samaria
Behindertenhilfe
Arabische Christen
Terroropfer

Damit wir Ihre Spende eindeutig zuordnen können, benötigen wir Ihren Namen und Ihre genaue Anschrift, damit wir Ihnen anfang des folgenden Jahres eine Sammelzuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt zusenden können.

Der Verein ist eingetragen beim Amtsgericht Kassel
unter der Vereinsregister-Nr. VR 4149
Steuer-Nr. 2525057173
Ust-Id-Nr. DE 231433592

Mit Freistellungsbescheid des Finanzamts Kassel vom 25. 3. 2015 ist der Verein als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und berechtigt, Sammelzuwendungsbestätigungen für erhaltene Spenden auszustellen.

 


Hilfe für Holocaust-Überlebende

1) Die Ärmsten der Armen: Mit Hilfe der lokalen Sozialbehörden war es unserem Hauptpartner in Israel, der „Helping Hand Coalition" (HHC), möglich, die etwa 5000 Bedürftigsten unter den ca. 180.000 Holocaust-Überlebenden zu ermitteln. Ihnen galt von Anfang an die primäre Zuwendung in Form von Hausbesuchen, finanzieller Unterstützung, Verteilung von Essenspaketen und vielfältigen Formen der spontanen Hilfe. Der erste Schwung an Spendengeldern und die fortlaufende monatliche finanzielle Unterstützung durch die Patenschaften kamen und kommen primär dieser Zielgruppe zugute.

2) Kampf gegen die Wucht der Erinnerung, Depression und Einsamkeit: Die seelische Not ist bei vielen Überlebenden mindestens so belastend wie die materielle Not.
Die HHC hat eine Reihe von Aktivitäten entwickelt bzw. gefördert, die der Seele dieser Menschen guttun: Kulturelle Ereignisse, festliche Dinners mit Tanz und Unterhaltung – vor allem um die Feiertage herum – und die Einrichtung von wöchentlichen Treffen kleinerer Gruppen in Wohnzimmeratmosphäre („Wärmende Wohnzimmer") in Zusammenarbeit mit Sozialbehörden in etwa 20 Städten Israels. Die alten Menschen zehren oft viele Monate von diesen besonderen Ereignissen.

3) Den Holocaust-Überlebenden eine Stimme verleihen: Das Engagement der HHC hat maßgeblich zur verstärkten Vernetzung der verschiedenen Verbände und Netzwerke der Holocaust-Überlebenden beigetragen. Im Jahr 2010 kam es anlässlich der 65-Jahr-Feiern der Niederlage von Nazi-Deutschland erstmals in dieser Form zu koordinierten Veranstaltungen, an denen praktisch alle maßgeblichen Verbände (russischsprachige und mitteleuropäische Überlebende, Partisanen, Veteranen etc.) mitgewirkt haben: 1.000 Leiter dieser Verbände trafen sich auf Einladung des Verteidigungsministers Ehud Barak in Yad Vashem. Etwa 10.000 dieser Menschen kamen bei einer Gedenkveranstaltung in Latrun zusammen. Die Regierung Israels widmet diesen Menschen heute wesentlich mehr Aufmerksamkeit als noch vor einigen Jahren. Seit diesen Schlüsselereignissen im Frühjahr 2010 ist die Zusammenarbeit sowohl zwischen diesen Verbänden als auch mit der Regierung und sogar dem Militär (stellt 3000 Volontäre für Sozialarbeit unter Holocaust-Überlebenden zur Verfügung!) auf einem ganz anderen Niveau als zuvor.

Ich könnte noch viel erzählen: Von den Begegnungen junger Christen aus Deutschland mit den Holocaust-Überlebenden, von der Zusammenarbeit mit Yad Vashem bezüglich der Video-Dokumentation der Leidensgeschichten gerade auch der russisch sprechenden Holocaust-Überlebenden durch die HHC, von der gezielten Unterstützung von Begegnungs- und Sozialzentren nach dem von der HHC erstellten und in einem Pilotprojekt umgesetzten Konzept des „Gospel Cafe" an mehreren Orten in Israel durch das Sozialministerium, ...

Tatsache ist: Unter dem Segen Gottes und mit unserer Unterstützung als Christen aus Deutschland und Österreich ist in den letzten Jahren eine große Dynamik in Gang gesetzt worden. Die Herausforderungen bleiben riesig: Armut, Einsamkeit, Depression, gesundheitliche und psychische Probleme sind nach wie vor massiv. Die Hilfe von Christen aus Deutschland und Europa ist mehr denn je nötig.

Bitte helfen Sie (weiterhin) mit, in Form von:

1) Einrichtung von Projektpatenschaften: Entweder durch eine monatliche Spende von 25,00 Euro oder mehr, die die Arbeit der Helping Hand Coalition für die Ärmsten der Armen unterstützt (Spendenstichwort Projektpatenschaft Holocaust-Überlebende)

2) Oder durch nicht-regelmäßige Spenden, welche der „Helping Hand Coalition" und ihren vielfältigen Tätigkeiten zum Segen für die Holocaust-Überlebenden zukommt. (Spendenstichwort Tröstet mein Volk)

Ihr Harald Eckert


Mehr Informationen über das Projekt finden Sie auf der Projekt-Webseite.

Hier ein Artikel zu einer Studie über die Armut von Holocaustüberlebenden: www.zeit.de